Monthly Archives: März 2014

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Dr. Schacht im Vorstand der Rechtsanwaltskammer

Ehrenvolle Berufung für den versierten Juristen

Rechtsanwalt Dr. Sigurd Schacht aus Gunzenhausen  wurde erneut in den Vorstand der Rechtsanwaltskammer für den Oberlandesbezirk Nürnberg gewählt.

Sämtliche Rechtsanwälte, die bei den Gerichten im Oberlandesgerichtsbezirk Nürnberg zu gelassen sind, sind Mitglieder der Rechtsanwaltskammer. Dem Vorstand obliegen insbesondereDr. Sigurd Schacht die Mitglieder der Kammer in Fragen der Berufspflichten zu beraten und zu belehren, die Mitglieder in Erfüllung ihrer gegenüber der Kammer obliegenden Pflichten zu überwachen, die Rechtsanwälte für die Ernennung zur Mitglieder des Anwaltsgerichts und Anwaltsgerichtshofs vorzuschlagen, Gutachten zu erstatten, die eine Landesjustizverwaltung, ein Gericht oder eine Verwaltung eines Landes anfordert, bei der Ausbildung und Prüfung der Studierenden und Referendare mitzuwirken und die anwaltschaftlichen Mitglieder der juristischen Prüfungsausschüsse vorzuschlagen.

Zum Oberlandesgericht Nürnberg gehören die Bezirke der Landgerichte Ansbach, Amberg, Nürnberg, Fürth, Regensburg und Weiden i.d. Opf., jeweils mit sämtlichen dazugehörigen Amtsgerichten.

Dr. Sigurd Schacht ist Fachanwalt für Bau- & Architektenrecht sowie Fachanwalt für Bank- & Kapitalmarktrecht.  Seine Tochter Dr. Bettina Schacht steht ihm heute bei der Leitung der Kanzlei zur Seite. Fünf weitere Rechtsanwälte sind in verschiedenen Fachgebieten tätig. Die 1950 gegründete Kanzlei zählt 25 Mitarbeiter in Gunzenhausen und Weißenburg.  Sie gehört zu den führenden Kanzleien in Mittelfranken-Süd.

Dr. Schacht hat sich bleibende Verdienste als Präsident des Genossenschaftsverbands Mittelfranken sowie als Aufsichtsratsvorsitzender der Gewerbebank Ansbach erworben. Er gehört seit mehr als 40 Jahren dem Kreistag Weißenburg-Gunzenhausen an und ist erst vor wenigen Wochen mit großer Zustimmung der Bevölkerung wiedergewählt worden, so dass er als „Alterspräsident“ des neuen Kreistag  fungieren wird.  In seiner Freizeit sitzt Dr. Schacht häufig auf dem Hochstand. Er ist Ehrenvorsitzender des Jagdvereins Gunzenhausen.

Die originellsten Fußballsprüche

Im „Falk-Report“ (unten) wird Ralf Friedrichs Buch „Kaiserschmarrn“ vorgestellt. Es ist  für alle Fußballfreunde, die sich gut unterhalten lassen,  quasi eine Pflichtlektüre. Ich entnehme dem Buch die schönsten Zitate und möchte Euch damit eine schönen Lesestunde wünschen. Es sind sprachliche „Meisterleistungen“ und auch „Fehltritte“, meist aus der Situation heraus gesagt. Ihr seht, Fußballer sind von Natur aus keine Schöngeister und Literaten. Und was sie von sich geben, erhebt nicht den Anspruch, pulitzerpreisverdächtig zu sein.

„Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch“  (Stefan Effenberg)

„Das hätte in der Türkei passieren dürfen, aber nicht in der zivilisierten Welt“ (Toni Schuhmacher  nach dem Stromausfall bei seinem Abschiedsspiel in Köln)

„Druck habe ich nur, wenn ich morgens auf die Toilette gehe“ (Oliver Reck, Torwart Werder Bremen)

„Ein Torwart ohne Tor ist nur ein halber Mensch“ (Rudi Kargus, HSV)

„Da haben Spieler auf dem Spielfeld gestanden, gestandene Spieler!“ (Günter Netzer)

„Um eines einmal endgültig klarzustellen: Ein Trainerstab ist kein Vibrator!“ (TV-Entertainer Harald Schmidt)

„Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär“ (Hans Krankl)

„Im Training habe ich einmal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war mirs wurscht. Da hab i gsagt: Saufts weiter!“ (Max Merkel, Trainer)

„Wir können so etwas nicht trainieren, sondern nur üben“ (Michael Ballak)

„Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie haben Unmenschliches geleistet.“ (Berti Vogts, Trainer)

„Die Breite an der Spitze ist dichter geworden“ (Berti Vogts)

„Der Grund war nicht die Ursache, sondern der Auslöser“ (Franz Beckenbauer)

„Na gut. Es gibt nur eine Möglichkeit: Sieg, Unentschieden oder Niederlage“ (Franz Beckenbauer)

„Im Fußball ist es wie im Eiskunstlauf. Wer die meisten Tore schießt, der gewinnt.“ (Rainer Calmund, Manager)

„Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt“ (Mario Basler)

„Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen voll, aber bei mir liefs ganz flüssig“ (Paul Breitner)

„Ein Mittelstürmer verbringt die meiste Zeit seines Lebens im Strafraum“ (Uwe Seeler).

Den „Kaiserschmarrn“ (Humboldt-Verlag) gibt es in allen Buchhandlungen zum Preis von 12,99 Euro.

„Kaiserschmarrn“ kommt rechtzeitig zur Fußball-WM

 Die verrücktesten Skandale der Fußball-Nationalmannschaft

In der deutschen Fußball-Nationalmannschaft geht es nicht immer nur brav und sportlich-korrekt zu. Stefan Effenbergs Gruß an die Fans mit dem Mittelfinger ist bis heute ebenso unvergessen, wie der Konflikt zwischen Uli Stein und Franz Beckenbauer in der Suppenkasper-Affäre. Dieses Buch thematisiertKaiserschmarrn auf humorvolle Weise die spektakulärsten Aufreger der deutschen Nationalelf: Kevin Kuranyi darf nicht mitspielen und fährt schon in der Halbzeit alleine in die Disco, Gomez trifft nur das Himmelstor. Wie es besser geht, zeigt Nationaltorwart Marc-André Ter Stegen in den USA, wo er einen harmlosen Rückpass-Roller durch lässt. Warum heißt der Schluchsee seit der WM 1982 eigentlich „Schlucksee“? Und was geschah wirklich in der „langen Nacht von Malente“? Der Fußball- und Comedy-Experte Ralf Friedrichs hat alle Aufreger und Skandale der über hundertjährigen Geschichte der deutschen Nationalelf gründlich nachrecherchiert und von A bis Z humorvoll zusammengetragen.

Der Autor: Ralf Friedrichs ist freier Autor, Moderator und Journalist. Er moderiert u.a. den FC-Stammtisch Talk, HEIMSPIEL Fußball Talk (center.tv) und schreibt für den Kölner Stadt-Anzeiger, Express und FOCUS Online. Bereits fünf Bücher hat Friedrichs veröffentlicht, darunter die sehr erfolgreiche „Neulich im Geißbockheim“ – Trilogie (Satire über 1.FC Köln), sowie eine Comedy-CD.

„Kaiserschmarrn“, 176 Seiten, 61 Abbildungen, 11,8 mal 17,0 cm, Broschur, ISBN 978-3-86910-207-8, Humboldt-Verlag Hannover

 

Leckeres vom Nussdorf Sammenheim

Die „Manufaktur Gelbe Bürg“ vermarktet Nussöl, Konfitüre und Liköre

Die rund 180 Walnussbäume rund um Sammenheim sind charakteristisch für das Altmühltaldorf. Jahrzehntelang haben sie aber ein stiefmütterliches Dasein gefristet und manch ein stattlicher Baum ist der Motorsäge zum Opfer gefallen. Jetzt aber besinnen sich die Menschen im Dorf auf den eigentlichenNussöl 2592x3872.40 Wert ihrer Nussbaumkultur. Etabliert hat sich die „Manufaktur Gelbe Bürg“, die nicht nur Nüsse, sondern auch Süßkirschen, Birnen, Zwetschgen, Quitten und Rhabarber zu 19 verschiedenen Fruchtprodukten verarbeitet und regional vermarktet.

Zum wichtigsten Verkaufsprodukt ist indes das Walnussöl geworden. Gut getrocknete Nüsse der Vorjahresernte werden in diesem Frühjahr gepresst. Recht aufwendig ist die Produktion von eingeweckten Früchten, denn sie werden nicht industriell im Säurebad von der Schale getrennt und entkernt, sondern in reiner Handarbeit. „Den Unterschied schmeckt man sofort“, sagen Inga Royl, Petra Riehl und Norbert Metz von der „Manufaktur Gelbe Bürg“.

Im Herbst (7. September) startet der erste „Genussmarkt Sammenheim“. Schon jetzt ist der Walnusslikör der „ARGE Nuss Sammenheim“ auf dem Markt, aber auch in Kuchen, Bratwürsten wird das Öl verarbeitet. „Hohe Qualität mit klarer Herkunft“, ist das Credo der Manufaktur. Dass die Verbraucher immer qualitätsbewusster werden, das spielt den Sammenheimern in die Karten, die das Walnussöl natürlich nicht zu Discontpreisen anbieten können.

So ganz neu ist die Walnussverarbeitung im Dorf aber nicht, denn schon 1798 wurde in der Buckmühle (Walk- und Ölmühle) Walnussöl hergestellt. In der Notzeit des Kriegs sind aus den grünen Nüssen Süßigkeiten und Kompott gemacht worden.

Foto: Julia Frei vom Edeka-Markt Höfler in Gunzenhausen präsentiert die Produkte der „Manufaktur Gelbe Bürg“. Dort werden die Regionalprodukte aus Altmühlfranken angeboten.

Neues Kultur-Selbstbewusstsein

Altmühlfranken muss sich nicht verstecken

Zwei Drittel der Menschen leben in ländlichen Regionen Deutschlands, hier werden 23 Millionen Arbeitsplätze vorgehalten und mehr als 50 Prozent der Ausbildungsangebote unterbreitet. Mitnichten ist der ländliche Raum abgehängt, er prägt die Wirtschaftskraft des Standorts Deutschland.

Und in diesem lebendigen Teil Deutschlands ist auch eine Bandbreite kultureller Vielfalt vorhanden. Aber es fehlt ihr oft an Wahrnehmung und Wertschätzung, statt Beachtung erntetPopp 10.12.2012 15-35-49 sie nicht selten nur eine Belächlung. Dabei befindet sich die Kultur- und Kreativwirtschaft seit 20 Jahren in einem dynamischen Boom.  N icht nur die ländliche Bevölkerung fährt zum Konzert- und Bühnenangebot in die Städte, nein auch die städtische Bevölkerung schätzt zunehmend die Kulturerlebnisse des ländlichen Raums. Der Karlshof bei Ellingen, das Krimi-Festival in Weißenburg  und die Altmühlseefestspiele  in Muhr am See sind dafür gelebte Beispiele.

Es ist aber auch notwendig, sich von einem verengten Kulturbegriff zu lösen, der nicht nur die institutionalisierte Kultur der „Leuchttürme“ im Fokus, sondern auch das einzigartige Potenzial der Laienkultur des ländlichen Raums mit im Auge hat. Häufig wird der kulturelle Wert der Arbeit der Chöre, Orchester. Laienbühnen, Vereine und auch der im ländlichen Kulturleben unverzichtbaren Freiwilligen Feuerwehren häufig unterschätzt. Hier werden nahezu täglich Werte und Tugenden gelebt, die für unsere Kultur von unschätzbarem Wert sind. Denken wir dabei nur an Teamgeist und Zuverlässigkeit, an Disziplin und Verantwortungs-bewusstsein, für die hier mit hohem Zeitaufwand und auf freiwilliger Basis ausgezeichnete Grundlagen geschaffen werden.

Es muss Altmühlfranken mit Stolz erfüllen, mit Heidenheim über eines der bedeutendsten Klosterprojekte in Bayern zu verfügen, dem nunmehr endlich die überfällige kulturhistorische Wertschätzung unserer Gesellschaft zuteil werden soll. Denn neben dem Solhofener Museum oder dem Karlsgraben bei Treuchtlingen  zählt das Kloster Heidenheim zu den ganz großen Kultur-Leuchttürmen, die weit über Altmühlfranken hinaus strahlen.

Die „kulturinitiative altmühlfranken“ will vorhandene Kulturakteure unterstützen und neue kulturelle Plattformen eröffnen. Das sagt Dieter Popp, der drei Jahre lang Leiter des Regionalmarketings im Kreis war und „altmühlfranken“ quasi als Marke erfunden hat.

Foto: Dieter Popp hat als Regionalmanager wichtige Impulse gegeben. Heute leitet er die „Futour-Regionalprodukte“ in Haundorf.

Feines aus Altmühlfranken

Heuer gibt es den „BergKirsch“ als Cuvee

„Die Brombachseer Kirschen haben ein unübertroffenes Aroma“. Das steht für Dieter Popp, dem Haundorfer Regionalmanger, fest. Die süßen Früchte wachsen auf den Hochstämmen, die charakteristisch sind für das Kirschenland. An einen Sherry erinnert in seinem Geschmack der „BergKirsch“, ein 2013-er BergKirsch tolles Foto August 2013Dessertwein aus alten Sorten, für die sich der Handel heute nicht mehr interessiert. Das hat den Obstbauern im Seenland eine neue Vermarktungschance eröffnet. “Wir sichern damit das Kulturerbe der Streuobstwiesen“, sagt Popp. Im Barriquefass reift  beispielsweise „Grolls Schwarze Knorpelkirche“, kurz „Schwarze Groll“ genannt. Er hat 14,4 Prozent Alkohol und 65 Gramm Restzucker/Liter. „Der ist ja ganz nach meinem Geschmack“, jubelt die Buchhändlerin Kristy Husz vom Buchhaus Schrenk in Gunzenhausen.

2014 wird der „BergKirsch“ als Cuvee angeboten, ferner ein altmühlfrankischer Most und ein „Brombachseer Kirschblütenhonig“. Die Vertriebswege werden augenblicklich noch geplant, aber auf jeden Fall sind die Reginalprodukte im Gunzenhäuser Edeka-Lebensmittelmarkt Höfler ausgestellt und auf den neuen Cuvee freut sich schon Kristy Husz und Dr. Johann Schrenk vom Buchhaus Schrenk, die zu den ess- und trinkbaren Köstlichkeiten  auch noch das schöne Buch „Altmühlfranken genießen“ anbieten, das 2013 erschienen und sich als ein „Renner“ erwiesen hat.

Stimmergebnisse der FDP-Kandidaten

Emil FDP 3872x2592Emil freut sich riesig über Opas Erfolg.

Kreistagswahl 3,1 Prozent (2008: 4,5) Verlust von einem Mandat (Werner Kaufmann)

Gewählt wurden:

Dr. Axel Peiffer     6704 Stimmen

S.Niesta-Weiser    4878

Es folgen:

Alexander Kohler      4830

Werner Falk                4495

W. Kaufmann             3917

Karl Pöverlein            3133

K. Dinkelmeyer          2561

G. Hagenheimer        2485

Ulrike Rauscher         2441

Pierre Horrolt             2335

B. Kohler                      2303

Mario Aprilia               2233

Alb. Reidelshöfer        2042

S. Hirschm.Kohler      2019

Gabriele Bartram         1802

Günther Frank              1786

Dr. J. Auracher              1762

Winni Rathsmann         1486

Dr. E. Hohlfeld                1481

Hans Heckel                    1374

Marianne Wöllmer         1340

Traute Schönwälder       1338

Jürgen Meyer                  1224

Michael Mödl                   1182

Alex Saalbaum                  1168

Christel Meckel                 1085

M.H. Pasold                          940

Thomas Geilhardt                881

Michael Reidelshöfer           857

Ernst Herzog                          849

A. Rubensdörfer                    834

Christa Loos                            817

Konrad Thoma                       636

Helmut Pfeufer                      569

Lesley Loy                                555

Horst Theuer                           439

Monika Theuer                        402

 

Stadtrat Gunzenhausen 4,1 Prozent (6,5)  1 Mandat (bisher S. Niesta-Weiser)

Gewählt wurden:

Werner Falk                          1928 Stimmen

Ersatz:

S. Niesta-Weiser                       1555

Pierre Horrolt                            895

A. Saalbaum                               459

Christel Meckel                          430

Jürgen Meyer                              421

Christa Loos                                368

Hans Meckel                                319

Lesley Loy                                    243

 

Stadtrat Weißenburg 3,8 Prozent

Gewählt:

Alexander Kohler                   1351 Stimmen

Ersatz:

Karl Pöverlein                         1136

Mario Aprilia                           785

Traute Schönwälder                 602

Ulrike Rauscher                         568

Michael Mödl                              531

Günther Hagenheimer             479

Dr. J. Auracher                           367

Gabriele Bartram                        355

Marianne Wöllmer                     289

Helmut Pfeufer                            190

Kamil Sönmez                              168

Zurück in die Mitte der Gesellschaft

FDP-Stellungnahme zur Kommunalwahl

„Ich werde die FDP zurückführen in die Mitte der Gesellschaft!“ Das ist der Anspruch des neugewählten Stadtrats Werner Falk. Er will mit der Hilfe eines Netzwerks von Persönlichkeiten aus der Stadt und dem Landkreis die Partei nach den schweren Niederlagen bei der Bundestags- und Landtagswahl und den Verlusten bei der jüngsten Kommunalwahl neu ausrichten.

In einer ersten Analyse der Stadtratswahl, bei der es ihm gelungen ist, den einzigen Stadtratssitz für die liberale Partei zu erringen, spricht er von einer unzureichenden programmatischen Positionierung der FDP in den letzten Jahren. Das will er ändern. Falk möchte die Bürgerschaft stärker mit in die kommunalpolitische Diskussion mit einbeziehen, und zwar nicht nur in Wahlzeiten. Zu diesem Zweck kündigt er den „Falk Talk“ an, ein „Wirtshausgespräch“, zu dem er regelmäßig alle einlädt, die sich für kommunalpolitische und gesellschaftliche Fragen interessieren. „Verbessern wird sich auch die innerparteiliche Kommunikation“, verspricht der Neugewählte. Wie er ankündigt, soll es eine stärker perspektivisch ausgerichtete Arbeit geben. Seine Parole: „Die FDP muss mit einem konstruktiven und kreativen Auftritt heraus aus ihrem Hinterzimmer-Dasein und hinein in den Fokus der Öffentlichkeit“.

Den Verlust eines Kreistagssitzes führt der neugewählte Stadtrat, der jetzt auch auf Kreisebene mehr Verantwortung innerhalb der Partei übernehmen will, ebenfalls auf mangelnde konzeptionelle Arbeit zurück. Stattdessen findet er anerkennende Worte für die „stets agile“ Arbeit der ÖDP und das engagierte Auftreten der Grünen. Die Wähler hätten ihren Fleiß bestätigt.

Für die Zukunft kündigt  Werner Falk ein „konzertiertes Vorgehen“ an, das heißt, die gewählten FDP-Stadt-, Gemeinde-  und Kreisräte werden in regelmäßigen Zusammenkünften die programmatischen Schwerpunkte besprechen und entsprechende kommunalpolitische Initiativen entwickeln. Die Bürgerschaft erwarte eine Positionsbestimmung der FDP zu den anstehenden Fragen. „Wir werden liefern!“, sagt er vielversprechend.

Auf Kritik ist bei ihm die Herausgabe der neuen Bürgerzeitung in Gunzenhausen gestoßen: „Vier Tage nach der so wichtigen Bürgermeister- und Stadtratswahl steht dort keine Zeile über die Ergebnisse des Urnengangs.“ Nach Ansicht von Falk hätte der fixierte Erscheinungstermin der Zeitung in diesem Fall noch um einige Tage hinausgeschoben werden können. Die Verwaltung habe in dieser Sache unsensibel und alles andere als flexibel gehandelt.

Leider einen Sitz weniger im Kreistag

Nicht ganz nach Wunsch gelaufen ist für die FDP die Kreistagswahl. Wir konnten den dritten Sitz nicht verteidigen, sondern haben ihn verloren, so dass künftig nur mehr Dr. Axel Peiffer aus Muhr am See und Sigrid Niesta-Weiser aus Gunzenhausen vertreten sind. Schade, dass es für Alexander Kohler (er ist neu im Weißenburger Stadtrat) im Kreis nicht gereicht hat. Er wäre ein guter Vertreter des Altkreises Weißenburg gewesen. Mit Zufriedenheit haben wir die Ergebnisse im Jura  und in Weißenburg zur Kenntnis genommen, wo Alexander Kohler seine Apotheken betreibt, gesellschaftlich aktiv ist und große Reputation genießt. Ich denke, wir können mit ihm die FDP wieder besser positionieren als dies zuletzt der Fall war.

Diesen Wunsch habe ich natürlich für alle regionalen Bereiche. In Gunzenhausen will ich die Partei in die Mitte der Gesellschaft zurückführen und damit herausführen aus dem Hinterzimmer-Dasein. Regelmäßige Begegnung mit den Menschen sind für mich selbstverständlich. So werde ich regelmäßig einen „Falk Talk“ als Wirtshausgespräch veranstalten, der nicht nur der politischen Information, sondern auch der geselligen Begegnung von Menschen dienen soll, die mir mit Sympathie begegnen und die meine Arbeit wohlwollend begleiten. Ich bin offen für alle Gespräche und habe keine Scheuklappen im Umgang mit den Menschen.

So sehe ich der Zeit mit Freude entgegen. Ich empfinde das Stadtratsamt nicht als Last. Jahrzehntelang habe ich die Kommunalpolitik von der anderen Schreibtischseite aus begleitet, da bringt mich nichts mehr aus der Fassung. Ich stelle mich der Verantwortung, wo ich auch hingestellt werde. Auch insofern freue ich mich auf die Gespräche in den nächsten Wochen.

Ich muss nicht extra betonen, wie sehr mich die Wahl von Karl-Heinz Fitz freut. Ich verbinde damit die Hoffnung auf eine gute, kooperative Zusammenarbeit. Ich hatte mich vor sechs Jahren „verwählt“, aber das einzugestehen, fällt mir nicht schwer, zumal ich mich damit in bester Gesellschaft befinde. Aber nun wollen wir es mit Elan und Freude angehen. Wie sagt er doch: Pack mers an! So soll es sein.

Danke!

Liebe Freunde, ich danke Euch für die Zuneigung, die Ihr mit am Sonntag bei zum Stadtrat entgegengebracht habt. Ich gratuliere unserem neuen Bürgermeister Karl-Heinz Fitz von der CSU herzlich zu seinem Erfolg (50,5 Prozent) und habe die Hoffnung, dass mit ihm eine Phase der kooperativen Zusammenarbeit im Stadtrat beginnt und der Stadt eine gute Zeit bevorsteht.

Als einziger Stadtrat der FDP wird es mein Bestreben sein, Kreativität in die Runde zu bringen. Ich hoffe auf Bündnispartner in der Sache und will mich so einbringen, wie das die Wähler von einem Gewählten erwarten.

Werner Falk