Saiblinge frisch und geräuchert

Fischzucht Uebler aus Heidenheim jetzt auch auf Märkten

Uebler 27.10.2011 16-40-30„Ich blase keinen Sauerstoff rein und brauche auch keine Medikamente!“ Der das sagt ist Rudolf Uebler, Fischzüchter aus Heidenheim. Er gehört zu den Selbstvermarktern, die sich dem Regionalbüfett Fränkischen Seenland“ angeschlossen haben. Sein Betrieb ist zertifiziert und so hat er mit den verlangten Standards überhaupt kein Problem. Und nicht zuletzt schaut ihm der Amtstierarzt zweimal im Jahr über die Schultern.

In elf Forellenweihern im Krottenbachtal bei Heidenheim und in einem Karpfenweiher an der Balsenmühle zieht er die Setzlinge bis zum Schlachtgewicht heran. Hört er von den „Industrieforellen“, dann verzieht der Fischer das Gesicht. Er verkauft seine Produkte frisch oder geräuchert an die regionale Gastronomie und an Privatkunden

Uebler hat sich jüngst einen Verkaufswagen gekauft und ist jeden Freitag auf dem Wochenmarkt in Treuchtlingen und jeden Samstag auf dem Markt in Weißenburg präsent.

Kontaktdaten: Fischzucht Rudolf Uebler, Obere Steingrube 11,  Heidenheim, Telefon 09833/323, E-Mail: saibling-fischzucht@uebler.de

Zu unserem Foto: Forellen, Saiblinge und Karpfen gibt es immer frisch bei Rudolf Uebler

5 Thoughts on “Saiblinge frisch und geräuchert

  1. Daniel Ammon on 7. März 2014 at 9:41 said:

    Lieber Herr Falk! Regionalität wird (wieder) groß geschrieben in Franken, was ich sehr begrüße. So werden nicht nur die Landwirte/Teichwirte in ihrer Arbeit bestärkt, sondern der Verbraucher weiß auch, was er isst und woher die Lebensmittel stammen. So kann der Verbraucher seine Nahrung mit voller Sicherheit und ohne Bedenken zu sich nehmen. Viele solcher kleiner regionaler Betriebe gibt es in Altmühlfranken: Von der Metzgerei Prosiegel mit ihren Bioprodukten in Markt Berolzheim bis zur Lehrmolkerei in Weidenbach-Triesdorf. Die Wochenmärkte in Gunzenhausen oder Ansbach sind zudem eine gute Verkaufsplattform und Werbefläche für Regionalerzeuger, die mein höchstes Ansehen und Vertrauen haben. Viele Grüße Daniel Ammon

    • Werner Falk on 7. März 2014 at 19:50 said:

      Vielen Dank. Ich denke, wir müssen die Direktvermarkter noch stärker in den Fokus des öffentlichen Interesses rücken. Regionaler Kreislauf kann nur funktionieren, wenn die Menschen zusammenhalten. Natürlich ist es nicht jedem möglich, die manchmal teueren Produkte zu kaufen, aber es gibt ja auch genug Haushalte, die ausreichend Geld haben. Die anderen werfen ihr Geld oft genug für andere Dinge zum Fenster raus (Rauchen, Saufen oder blödsinnig Sprit verbrauchen).

    • Herbert Fuchs on 8. März 2014 at 22:40 said:

      Weiß er woher die Lebensmittel stammen? Ich habe da oftmals meine Zweifel. Früher lagen von besagter Metzgerei, als noch eine Filiale in Gunzenhausen betrieben wurde, regelmäßig Zettel mit Angeboten an der Theke auf, auf denen auch erwähnt war woher da Fleisch stammt. Viele regionale Landwirte waren darunter mit Angabe des Ortes und dem Namen des Landwirts. Mit dem Bio-Boom laß man jedoch immer öfter „Schwäbisch-Hall“. Eine Verkäuferin erklärte mir dass das Fleisch aus dem Schlachthof Schwäbisch-Hall stammt, weil man regional kein bzw. nicht ausreichende Mengen an Tieren aus biologischer Aufzucht beziehen kann. Da der Schlachthof natürlich einen großen Aktionsradius hat, und dem Kunden wohl ein Dorf aus Baden-Württemberg eher verwirren würde, schrieb man nur „SchwäbischHall“. Nach Schließung der Filiale in Gunzenhausen kaufe ich nun notgedrungen mittlerweile regelmäßig in Berolzheim ein da die Qualität einfach stimmt, die Werbezettel hat man mittlerweile aber komplett eingestellt.

      Wochenmärkte schön und gut, das ist aber vermutlich nur ein Nischenangebot. Derartige Produkte gehören ins Supermarkt-Regal, und dabei nicht in ein einzeln stehendes Regionalprodukt-Regal sondern ins normale Sortiment einsortiert neben die großen „Markenprodukte“. So kann man direkt Preise vergleichen. Wenn ich Nudeln will gehe ich doch ins Nudelregal und wähle dort aus 2 Dutzend Packungen, und nicht ins Regionalprodukt-Regal mit zwei Nudelformen.

      • Werner Falk on 9. März 2014 at 9:23 said:

        Sehr geehrter Herr Fuchs, ich stimme Ihnen in allen Belangen zu. Bei Prosiegel liegen Sie immer richtig, denn er verkörpert quasi die Bio-Philosophie und macht nicht nur „Wind“. Zu Schwäbisch-Hall: Einer der Zulieferer kommt auch aus unserem Landkreis. Es ist Robert Westphal mit seinen Söhnen, zu denen auch Manuel gehört. Vielleicht sind noch andere Produzenten aus unserem Bereich dabei, das weiß ich aber nicht. Die Westphals sind schon seit mehr als 20 Jahren Zulieferer. Natürlich wäre es besser, die Produkte noch stärker zu vermarkten. Aber das kann ja noch werden. Ich denke, jeder sollte einen Beitrag dazu leisten, der es sich wert ist, gute Lebensmittel zu verzehren. Etwas weniger und dafür etwas qualitätvoller wäre ganz gut. Aber es ist natürlich nicht jedem möglich. Bio ist halt immer noch eine Preisfrage. Und da können Sie nicht verlangen, dass alle mitmachen. Gruß Falk

      • Werner Falk on 9. März 2014 at 10:33 said:

        Ich kann Ihnen noch eine persönliche Empfehlung geben: Wir kaufen seit etwa 20 Jahren bei der Familie Schmidt in Geislohe hauptsächliche Kartoffeln, Gemüse und auch Fleisch, denn auch das gibt es zu bestimmten Zeiten. Wenn Sie einmal einen „Bauernhahn“ mit 3,5 Kilogramm zubereiten, dann werden Sie oder Ihre Frau feststellen, dass alle Tiegel zu klein sind, aber die Qualität tausendmal besser ist als das „Wiesenhof“-Produkt aus dem Münsterland, das die höchste Dichte an Hähnchen-Mastbetrieben hat. Gruß Falk

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